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Carboxymethylcellulose (CMC)
Methylcellulose
(MHEC/MHPC)
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Viskosität
Substitution
Siebspektrum
Hydroxypropylmethyl-
cellulose (HPMC)
Nitrocellulose (NC)
Polyanionische Polymere (PAC)
Dow Wolff Cellulosics
Dow
Dow Wolff Cellulosics
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Produkte > Methylcellulose (MHEC/MHPC)
Substitution
Cellulose ist ein Biopolymer, das aus linear verknüpften Glucosebausteinen aufgebaut ist. Pro Anhydroglucose-Baustein stehen drei reaktive Zentren (Hydroxylgruppen = OH-Gruppen) für vielfältige chemische Reaktionen zur Verfügung.



Unmodifizierte Cellulose ist nicht in Wasser und herkömmlichen Lösungsmitteln löslich. Durch Veretherung der Hydroxylgruppen werden sogenannte Substituenten eingeführt und damit die Cellulose in wasserlösliche oder in Spezialfällen in organolösliche Derivate überführt.

Walocel® M - SubstitutionstypAbkürzungHerstellungFormelbild einer möglichen Glucoseeinheit
MethylhydroxypropylcelluloseMHPCUmsetzung von Alkalicellulose mit Methylchlorid und Propylenoxid
MethylhydroxyethylcelluloseMHECUmsetzung von Alkalicellulose mit Methylchlorid und Ethylenoxid

Durch die gezielte Steuerung der Reaktionsbedingungen ist es möglich, den Umsetzungsgrad genau einzustellen.

Als Maß für den Umsetzungsgrad werden zwei Kenngrößen für Methylhydroxyalkylcellulosen angegeben:
  • der Substitutionsgrad, Abkürzung DS
  • der molare Substitutionsgrad, Abkürzung MS
Der Substitutionsgrad gibt die durchschnittliche Anzahl der umgesetzten Hydroxylgruppen in einer Anhydroglucose-Einheit an, während der molare Substitutionsgrad Auskunft gibt über die durchschnittliche Anzahl der gebundenen Hydroxyalkyl-Gruppen pro Anhydroglucose-Einheit. Da eine Anhydroglucose-Einheit drei Hydroxylgruppen für eine Umsetzung zur Verfügung hat, beträgt der maximal erreichbare DS = 3. Ethylenoxid und Propylenoxid können Seitenketten während der Reaktion bilden. Deshalb besteht für den molaren Substitutionsgrad theoretisch keine Einschränkung im Wert.

Letzte Änderung: Freitag, 19.November 2004